Wertermittlungs- Glossar.
ImmoWertV § 8/9 · NHK 2010 · Liegenschaftszins · BORIS · Sachwert · Ertragswert · Vergleichswert — alle Fachbegriffe der Wertermittlungs-Software-Welt verständlich erklärt für Sachverständige, Bewertungsabteilungen und Asset-Manager.
184 Begriffe
1a-Lage (Top-Lage)
ImmobilienDie beste Geschäftslage in einer Stadt mit höchster Passantenfrequenz und Kaufkraft. Für Einzelhandel die wertvollsten Standorte mit höchsten Mieten. Analogie für Wohnen: Beste Wohnlage.
Mehr erfahrenAfA (Absetzung für Abnutzung)
ImmobilienDie steuerliche Abschreibung des Gebäudewerts. Linear 2% bei Gebäuden ab 1925, 2,5% bei älteren. Sonder-AfA bei Denkmalschutz oder Neubau-Mietwohnungen. Reduziert zu versteuernde Einkünfte.
Mehr erfahrenAltbau
ImmobilienGebäude, das vor 1949 errichtet wurde. Charakteristisch sind hohe Decken, Stuck, Dielenböden und große Fenster. Oft mit Sanierungsbedarf, aber beliebte Wohnform in deutschen Städten.
Mehr erfahrenAlterswertminderung
ImmobilienDie Wertminderung eines Gebäudes durch Alterung und Abnutzung. Im Sachwertverfahren wird die lineare Alterswertminderung von den Normalherstellungskosten abgezogen. Modernisierungen können die Restnutzungsdauer verlängern.
Mehr erfahrenAnnuität (Annuitätendarlehen)
ImmobilienEin Darlehen mit konstanter Monatsrate aus Zins und Tilgung. Zu Beginn hoher Zinsanteil, der mit der Tilgung sinkt. Die häufigste Form der Baufinanzierung.
Mehr erfahrenAnschlussfinanzierung
ImmobilienDie Weiterfinanzierung eines Immobilienkredits nach Ablauf der Zinsbindung. Optionen: Prolongation bei der gleichen Bank oder Umschuldung zu einem anderen Anbieter. Frühzeitig Zinssätze vergleichen.
Mehr erfahrenAuflassung
ImmobilienDie dingliche Einigung zwischen Verkäufer und Käufer über den Eigentumsübergang einer Immobilie. Muss notariell beurkundet werden. Erst mit Eintragung im Grundbuch wird der Käufer Eigentümer.
Mehr erfahrenAuflassungsvormerkung
ImmobilienEin Sicherungsmittel für den Käufer: Die Vormerkung im Grundbuch sichert den Anspruch auf Eigentumsübertragung. Schützt vor Doppelverkäufen und nachrangigen Belastungen bis zur endgültigen Eintragung.
Mehr erfahrenAufstockung
ImmobilienDie Erweiterung eines Gebäudes nach oben durch zusätzliche Geschosse. Holzmodulbau ermöglicht leichte Konstruktionen. Teil der Nachverdichtung.
Mehr erfahrenBAFA-Förderung
ImmobilienBundesförderung für Einzelmaßnahmen im Gebäudebereich: Heizungstausch, Dämmung, Energieberatung. Zuschüsse bis zu 70% bei Wärmepumpen.
Mehr erfahrenBauantrag
ImmobilienDer formelle Antrag auf Baugenehmigung beim Bauamt. Enthält alle Bauzeichnungen, Berechnungen und Nachweise. Bearbeitungszeit: 1-6 Monate je nach Komplexität.
Mehr erfahrenBaufinanzierung (Immobilienfinanzierung)
ImmobilienEin Kredit zum Kauf oder Bau einer Immobilie, besichert durch Grundschuld. Typische Laufzeiten 10-30 Jahre. Wichtige Faktoren: Zinsbindung, Tilgungsrate, Sondertilgungsrecht und Bereitstellungszinsen.
Mehr erfahrenBaugenehmigung
ImmobilienDie behördliche Erlaubnis zur Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung eines Gebäudes. Prüft Einhaltung von Baurecht, Bebauungsplan und technischen Vorschriften. Gültigkeitsdauer beachten.
Mehr erfahrenBauland
ImmobilienGrundstücke, die für eine Bebauung geeignet und vorgesehen sind. Unterscheidung zwischen Bauerwartungsland, Rohbauland und baureifen Land. Der Bodenrichtwert gibt Orientierung für den Grundstückswert.
Mehr erfahrenBauträger
ImmobilienEin Unternehmen, das Grundstücke erwirbt, bebaut und die fertigen Einheiten verkauft. Verkauf erfolgt oft vor oder während der Bauphase nach MaBV. Raten werden nach Baufortschritt fällig.
Mehr erfahrenBauvoranfrage
ImmobilienVerbindliche Vorabauskunft zur Bebaubarkeit eines Grundstücks. Klärt grundsätzliche Fragen vor teurem Bauantrag. Bindend für 3 Jahre.
Mehr erfahrenBauzinsen
ImmobilienDie Zinsen für Immobilienfinanzierungen. Abhängig von EZB-Leitzins, Beleihungsauslauf und Bonität. Historisch niedrig (2020-2022), seitdem gestiegen.
Mehr erfahrenBebauungsplan (B-Plan)
ImmobilienDer verbindliche Bauleitplan einer Gemeinde. Legt fest: Art der Nutzung, Maß der Bebauung, Bauweise, überbaubare Flächen. Grundlage für Baugenehmigungen und Grundstücksbewertung.
Mehr erfahrenBeleihungsauslauf
ImmobilienDas Verhältnis von Darlehen zu Immobilienwert. Unter 60% = beste Konditionen. Über 80% = Zinsaufschlag. Über 100% = selten möglich, teuer.
Mehr erfahrenBeleihungsgrenze
ImmobilienDer maximale Anteil des Beleihungswerts, den eine Bank als Kredit vergibt. Bei Realkrediten (1a-Hypothek) typisch 60%, mit Aufschlägen bis 80-100%. Höhere Beleihung = höhere Zinsen.
Mehr erfahrenBeleihungswert
ImmobilienDer von Banken ermittelte Wert einer Immobilie als Kreditsicherheit. Liegt typischerweise 10-20% unter dem Verkehrswert (Sicherheitsabschlag). Grundlage für die maximale Kredithöhe.
Mehr erfahrenBesichtigung
ImmobilienDie Begehung einer Immobilie durch Interessenten. Besichtigungen können als Einzeltermine oder Sammeltermine organisiert werden. Moderne Tools ermöglichen Online-Terminbuchung, automatische Erinnerungen und 360°-Vorab-Rundgänge zur Vorqualifizierung.
Mehr erfahrenBestandsimmobilie
ImmobilienEine bereits fertiggestellte und bezugsfertige Immobilie im Gegensatz zum Neubau. Bei Bestandsimmobilien sind Zustand, Modernisierungsbedarf und energetische Sanierung wichtige Bewertungsfaktoren.
Mehr erfahrenBetreiberimmobilie
ImmobilienEine Immobilie, deren Wert vom Betrieb abhängt: Hotels, Pflegeheime, Fitnessstudios. Mietvertrag mit Betreiber entscheidend für Investition.
Mehr erfahrenBodenrichtwert
ImmobilienDer durchschnittliche Lagewert des Bodens pro Quadratmeter für ein Gebiet. Wird von Gutachterausschüssen aus Kaufpreisen abgeleitet und öffentlich zugänglich gemacht. Grundlage für Grundstücksbewertungen.
Mehr erfahrenBonitätsprüfung (Mieter)
ImmobilienDie Überprüfung der Zahlungsfähigkeit von Mietinteressenten. Üblich: Schufa, Einkommensnachweise, Mietschuldenfreiheit. DSGVO-konform durchführen!
Mehr erfahrenBüroimmobilie
ImmobilienGewerbeimmobilie für Büronutzung. Bewertungskriterien sind Lage, Flächeneffizienz, technische Ausstattung und Flexibilität. Der Trend geht zu modernen, flexiblen Flächen mit guter ÖPNV-Anbindung.
Mehr erfahrenCashflow (Immobilien-Cashflow)
ImmobilienDer monatliche/jährliche Überschuss aus einer Anlageimmobilie nach Abzug aller Kosten: Miete minus Rate, Hausgeld, Instandhaltung, Steuern. Positiver Cashflow = die Immobilie trägt sich selbst.
Mehr erfahrenCity-Logistik
ImmobilienKleinere Logistikflächen in Innenstadtnähe für schnelle Lieferung. Micro-Hubs, Paketshops, Cargo-Bikes. Zukunftsmarkt im E-Commerce.
Mehr erfahrenCoworking Space
ImmobilienGemeinschaftlich genutzte Büroflächen mit flexiblen Arbeitsplätzen. Kurzfristige Verträge, Community-Fokus. Für Freelancer, Startups und remote Worker.
Mehr erfahrenDenkmalimmobilie
ImmobilienEine unter Denkmalschutz stehende Immobilie mit besonderen steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten (Denkmal-AfA). Sanierungskosten können über 12 Jahre abgeschrieben werden. Erfordert Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde.
Mehr erfahrenDienstbarkeit
ImmobilienEin im Grundbuch eingetragenes Nutzungsrecht zugunsten einer Person (beschränkt persönliche D.) oder eines Grundstücks (Grunddienstbarkeit). Z.B. Wegerecht, Leitungsrecht.
Mehr erfahrenDoppelhaushälfte (DHH)
ImmobilienEine Haushälfte eines Doppelhauses mit eigenem Grundstücksanteil und separatem Eingang. DHH bieten einen Kompromiss zwischen Einfamilienhaus und Reihenhaus: mehr Privatsphäre als ein Reihenhaus, günstiger als ein freistehendes Haus.
Mehr erfahrenDue Diligence (Immobilien)
ImmobilienDie sorgfältige Prüfung einer Immobilie vor dem Kauf. Umfasst rechtliche, technische, wirtschaftliche und steuerliche Aspekte. Bei Gewerbeimmobilien und Portfolios besonders umfangreich.
Mehr erfahrenEigenbedarfskündigung
ImmobilienDie Kündigung durch den Vermieter zur Eigennutzung. Strenge Voraussetzungen: konkret benannte Person, nachvollziehbarer Bedarf. Missbrauch ist strafbar.
Mehr erfahrenEigenkapital
ImmobilienDas selbst eingebrachte Kapital beim Immobilienkauf. Empfohlen sind mindestens 20-30% des Kaufpreises plus Nebenkosten. Mehr Eigenkapital bedeutet bessere Zinsen und geringeres Risiko.
Mehr erfahrenEigennutzer
ImmobilienEin Käufer, der die Immobilie selbst bewohnen möchte. Eigennutzer bewerten Objekte emotionaler: Raumaufteilung, Ausstattung, Garten, Nachbarschaft. Die Kaufentscheidung ist oft langfristiger und weniger rational.
Mehr erfahrenEigentümeransprache
ImmobilienDie direkte Kontaktaufnahme zu Immobilieneigentümern zur Akquise von Verkaufsaufträgen. Per Brief, Telefon, persönlich oder digital. Erfordert Marktkenntnis und überzeugende Argumentation.
Mehr erfahrenEigentümergewinnung
ImmobilienStrategien zur Gewinnung von Immobilieneigentümern als Kunden. Dazu gehören kostenlose Bewertungen, Marktberichte, Newsletter und gezielte Werbung. Die Eigentümergewinnung ist oft herausfordernder als die Käuferakquise.
Mehr erfahrenEigentümerversammlung
ImmobilienDas jährliche Treffen aller WEG-Eigentümer zur Beschlussfassung. Hier werden Sanierungen, Hausverwalter und Wirtschaftsplan beschlossen. Teilnahme wichtig!
Mehr erfahrenEigentumswohnung (ETW)
ImmobilienEine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, die im Eigentum einer Person steht. Der Eigentümer besitzt Sondereigentum an der Wohnung und Miteigentumsanteile am Gemeinschaftseigentum. Geregelt durch das WEG.
Mehr erfahrenEinfamilienhaus (EFH)
ImmobilienEin freistehendes Wohngebäude für eine Familie mit eigenem Grundstück, Garten und separatem Eingang. EFH bieten maximale Privatsphäre und Gestaltungsfreiheit. Bei der Vermarktung sind Grundstücksgröße, Wohnfläche und Lage entscheidend.
Mehr erfahrenEinzelhandelsimmobilie
ImmobilienImmobilien für Einzelhandelsnutzung wie Ladenlokale, Fachmarktzentren oder Shopping-Center. Die Bewertung hängt stark von Laufkundschaft, Einzugsgebiet und Mieterbonitäten ab.
Mehr erfahrenEnergetische Sanierung
ImmobilienBaumaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz: Dämmung, Fensttertausch, Heizungsmodernisierung. Oft mit KfW-Förderung. Senkt Heizkosten und erhöht Immobilienwert.
Mehr erfahrenEnergieausweis
ImmobilienEin Dokument über die Energieeffizienz eines Gebäudes. Bei Verkauf oder Vermietung Pflicht. Der Energieausweis zeigt Energiekennwerte, Heizungsart und empfohlene Modernisierungen. Er beeinflusst zunehmend Kaufentscheidungen.
Mehr erfahrenEnergieeffizienz
ImmobilienDer Energieverbrauch eines Gebäudes pro qm/Jahr. Klassen A+ bis H. Beeinflusst Betriebskosten, Wert und Förderungsmöglichkeiten massiv.
Mehr erfahrenEnergieeffizienzklasse
ImmobilienDie Einstufung von A+ (sehr effizient) bis H (ineffizient) basierend auf dem Endenergiebedarf. Im Energieausweis angegeben. Beeinflusst Heizkosten, Wert und Finanzierungskonditionen.
Mehr erfahrenErbbaurecht
ImmobilienDas Recht, auf fremdem Grund ein Gebäude zu errichten. Laufzeit meist 99 Jahre, dann Rückfall an Grundeigentümer. Günstiger Einstieg, aber jährlicher Erbbauzins.
Mehr erfahrenErbbauzins
ImmobilienDie jährliche Gebühr für die Nutzung eines Erbbaugrundstücks. Meist 3-6% des Grundstückswerts. Kann angepasst werden — Anpassungsklauseln prüfen!
Mehr erfahrenErbengemeinschaft
ImmobilienMehrere Erben, die gemeinschaftlich eine Immobilie erben. Alle Entscheidungen erfordern Einstimmigkeit. Oft schwierig — Teilungsversteigerung als Ausweg.
Mehr erfahrenErbschaftsteuer
ImmobilienDie Steuer auf geerbte Immobilien. Freibeträge: Ehepartner 500.000€, Kinder 400.000€. Eigennutzung des Familienheims kann steuerfrei sein.
Mehr erfahrenErschließung
ImmobilienDie Anbindung eines Grundstücks an öffentliche Infrastruktur: Straße, Wasser, Abwasser, Strom, Gas. Erschließungsbeiträge können erheblich sein.
Mehr erfahrenErschließungskosten
ImmobilienDie Kosten für die Anbindung eines Grundstücks an öffentliche Netze. Werden vom Eigentümer getragen. Können 15.000-50.000€ betragen.
Mehr erfahrenErtragswertverfahren
ImmobilienEin Bewertungsverfahren basierend auf den erzielbaren Mieteinnahmen. Der Ertragswert kapitalisiert die zukünftigen Erträge auf den heutigen Wert. Anwendung bei Renditeobjekten wie Mehrfamilienhäusern oder Gewerbeimmobilien.
Mehr erfahrenExposé
ImmobilienEin Verkaufsprospekt für eine Immobilie mit allen relevanten Informationen: Fotos, Grundrisse, Lage, Ausstattung, Energieausweis und Preis. Moderne Exposés werden digital erstellt und können automatisch aus CRM-Daten generiert werden.
Mehr erfahrenFarming (Gebietsmakler)
ImmobilienDie systematische Bearbeitung eines definierten Gebiets durch einen Makler. Ziel: lokale Marktkenntnis, Bekanntheit und Empfehlungen aufbauen. Langfristige Strategie für nachhaltige Objektakquise.
Mehr erfahrenFerienimmobilie
ImmobilienImmobilie zur Nutzung als Feriendomizil oder zur Vermietung an Urlauber. Besondere Standortfaktoren wie Strand, Berge oder Sehenswürdigkeiten. Renditeberechnung berücksichtigt Auslastung und Saisonalität.
Mehr erfahrenFlächennutzungsplan (F-Plan)
ImmobilienDer vorbereitende Bauleitplan einer Gemeinde. Zeigt die beabsichtigte städtebauliche Entwicklung. Nicht rechtsverbindlich für Bürger, aber Grundlage für B-Pläne.
Mehr erfahrenFlex Office (Flexible Büros)
ImmobilienBürokonzepte mit flexiblen Mietverträgen und Arbeitsplätzen. Coworking, Business Center, Hybrid-Lösungen. Wachsend nach Corona.
Mehr erfahrenForward-Darlehen
ImmobilienEin Anschlusskredit, dessen Zinssatz bis zu 60 Monate im Voraus festgeschrieben wird. Absicherung gegen steigende Zinsen bei künftiger Anschlussfinanzierung. Aufschlag für Zinssicherheit.
Mehr erfahrenGebäudeenergiegesetz (GEG)
ImmobilienDas Gesetz für energieeffiziente Gebäude (früher EnEV). Regelt Dämmstandards, Heizungspflichten und Energieausweise. Seit 2024 verschärft.
Mehr erfahrenGemeinschaftseigentum
ImmobilienGebäudeteile, die allen Wohnungseigentümern gemeinsam gehören: Dach, Fassade, Treppenhaus, tragende Wände, Heizungsanlage. Instandhaltung und Verwaltung erfolgt gemeinschaftlich durch die WEG.
Mehr erfahrenGewerbeimmobilie
ImmobilienImmobilien für gewerbliche Nutzung wie Büros, Einzelhandel, Logistik oder Produktion. Die Bewertung basiert auf Mietverträgen, Lage und Nutzungsflexibilität. Gewerbemietverträge sind oft langfristiger und individueller als Wohnungsmietverträge.
Mehr erfahrenGewerbemietvertrag
ImmobilienDer Mietvertrag für Gewerberäume. Mehr Vertragsfreiheit als Wohnraummiete: keine Mietpreisbremse, längere Kündigungsfristen, Umsatzmiete möglich.
Mehr erfahrenGFZ (Geschossflächenzahl)
ImmobilienDas Verhältnis von Geschossfläche zu Grundstücksfläche. GFZ 1,0 bedeutet: Geschossfläche darf so groß sein wie das Grundstück. Im Bebauungsplan festgelegt.
Mehr erfahrenGrundbuch
ImmobilienDas amtliche Register aller Grundstücke mit Eigentümern, Lasten und Beschränkungen. Das Grundbuch dokumentiert Eigentumsrechte, Grundschulden, Wegerechte und andere Eintragungen. Einsicht ist bei berechtigtem Interesse möglich.
Mehr erfahrenGrundbuchauszug
ImmobilienEine Kopie der Grundbucheinträge für ein bestimmtes Grundstück. Enthält Bestandsverzeichnis, Abteilung I (Eigentümer), II (Lasten) und III (Grundpfandrechte). Wichtig für Due Diligence und Finanzierung.
Mehr erfahrenGrundbucheintrag
ImmobilienDie offizielle Eintragung im Grundbuch durch das Amtsgericht. Erst mit Eintragung wird man Eigentümer. Dauer: 4-8 Wochen nach Kaufpreiszahlung.
Mehr erfahrenGrunderwerbsteuer
ImmobilienDie Steuer auf den Erwerb von Grundstücken und Immobilien. Je nach Bundesland 3,5% bis 6,5% des Kaufpreises. Fällig nach Beurkundung des Kaufvertrags, zahlbar vor Eigentumsumschreibung.
Mehr erfahrenGrundfläche (BGF/NGF)
ImmobilienBrutto-Grundfläche (BGF): Gesamtfläche aller Geschosse. Netto-Grundfläche (NGF): Nutzbare Fläche ohne Konstruktionsflächen. Nach DIN 277 berechnet. Basis für Baukosten und Gebäudewert.
Mehr erfahrenGrundschuld
ImmobilienEin Grundpfandrecht zur Sicherung von Krediten. Anders als die Hypothek ist die Grundschuld nicht an eine bestimmte Forderung gebunden. Standardsicherheit für Baufinanzierungen, eingetragen in Abteilung III des Grundbuchs.
Mehr erfahrenGrundstück
ImmobilienEin räumlich abgegrenzter Teil der Erdoberfläche, der im Grundbuch als selbstständige Einheit eingetragen ist. Grundstücke können bebaut oder unbebaut sein. Der Wert hängt von Lage, Größe, Zuschnitt und Bebaubarkeit ab.
Mehr erfahrenGRZ (Grundflächenzahl)
ImmobilienDer Anteil des Grundstücks, der überbaut werden darf. GRZ 0,4 = 40% dürfen bebaut werden. Im Bebauungsplan oder nach BauNVO festgelegt.
Mehr erfahrenGutachterausschuss
ImmobilienUnabhängiges Gremium zur Ermittlung von Grundstückswerten und Bodenrichtwerten. Führt die Kaufpreissammlung und erstellt Immobilienmarktberichte. Wichtige Datenquelle für Immobilienbewertungen.
Mehr erfahrenHausgeld
ImmobilienDie monatlichen Kosten eines Wohnungseigentümers an die Gemeinschaft. Das Hausgeld umfasst Betriebskosten, Instandhaltungsrücklage und Verwaltungskosten. Als Kapitalanleger ist das Hausgeld Teil der Renditeberechnung.
Mehr erfahrenHausverwalter (WEG-Verwalter)
ImmobilienDie von der WEG bestellte Person/Firma zur Verwaltung des Gemeinschaftseigentums. Führt Beschlüsse aus, erstellt Abrechnung, organisiert Versammlungen.
Mehr erfahrenHome Staging
ImmobilienDie professionelle Präsentation einer Immobilie für den Verkauf. Durch Möblierung, Dekoration und Optimierung wird das Potenzial sichtbar. Home Staging verkürzt Vermarktungszeit und erhöht oft den Verkaufspreis.
Mehr erfahrenHotelimmobilie
ImmobilienHotels als Gewerbeimmobilie. Bewertung nach Zimmeranzahl, RevPAR und Betreibervertrag. Spezialisierter Markt mit Zyklusabhängigkeit.
Mehr erfahrenImmobilienbewertung
ImmobilienDie Ermittlung des Marktwertes einer Immobilie. Bewertungsmethoden umfassen Vergleichswert-, Ertragswert- und Sachwertverfahren. Online-Bewertungstools liefern schnelle Schätzungen, während Gutachter detaillierte Wertgutachten erstellen.
Mehr erfahrenImmobilienfinanzierung
ImmobilienDie Kreditaufnahme zum Kauf einer Immobilie. Käufer benötigen Eigenkapital (idealerweise 20-30%) und Fremdkapital (Bankdarlehen). Makler können Finanzierungspartner vermitteln und so zusätzlichen Mehrwert bieten.
Mehr erfahrenImmobilienfotografie
ImmobilienProfessionelle Fotoaufnahmen für die Immobilienvermarktung. Hohe Qualität, optimale Beleuchtung und Weitwinkel sind Standard. Ergänzt durch Drohnenaufnahmen, 360°-Touren und Video.
Mehr erfahrenImmobilienportal
ImmobilienOnline-Plattformen zur Vermarktung von Immobilien wie ImmobilienScout24, Immowelt oder eBay Kleinanzeigen. Wichtigster Vermarktungskanal. Kosten je nach Portal, Laufzeit und Zusatzleistungen.
Mehr erfahrenImmobilienportale
ImmobilienOnline-Plattformen zur Vermarktung von Immobilien wie ImmoScout24, Immowelt oder eBay Kleinanzeigen. Die Portale erreichen Millionen potenzieller Käufer und Mieter. Automatisierung ermöglicht die gleichzeitige Veröffentlichung auf mehreren Portalen.
Mehr erfahrenImmobilienvermarktung
ImmobilienAlle Maßnahmen zur Bewerbung und zum Verkauf oder zur Vermietung von Immobilien. Dies umfasst Exposé-Erstellung, Portaleinstellungen, Social-Media-Werbung, Open Houses und Direktansprache. Effektive Vermarktung kombiniert Online- und Offline-Kanäle.
Mehr erfahrenImmoWertV (Immobilienwertermittlungsverordnung)
ImmobilienDie Verordnung über die Grundsätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Immobilien. Regelt Sachwert-, Ertragswert- und Vergleichswertverfahren. Bindend für Gutachterausschüsse und öffentliche Bewertungen.
Mehr erfahrenIndexmiete
ImmobilienDie Miete ist an den Verbraucherpreisindex gekoppelt. Steigt die Inflation, steigt die Miete. Keine Erhöhung zur Vergleichsmiete möglich.
Mehr erfahrenInstandhaltungsrücklage
ImmobilienDas angesparte Kapital einer WEG für größere Instandhaltungsmaßnahmen wie Dachsanierung oder Fassadenrenovierung. Teil des Hausgelds. Eine hohe Rücklage erhöht die Investitionssicherheit für Käufer.
Mehr erfahrenKaltakquise
ImmobilienDie Kontaktaufnahme zu potenziellen Kunden ohne vorherige Geschäftsbeziehung. In der Immobilienbranche: Ansprache von Eigentümern für Verkaufsaufträge. DSGVO-konform oft nur per Post möglich.
Mehr erfahrenKapitalanlage
ImmobilienDer Kauf einer Immobilie zur Vermietung und Renditeerzielung. Kapitalanleger haben andere Anforderungen als Eigennutzer: Rendite, Lage, Vermietbarkeit, Verwaltungsaufwand sind entscheidend. Die Beratung erfordert Fachwissen.
Mehr erfahrenKaufangebot
ImmobilienEin formelles Angebot zum Kauf einer Immobilie zu einem bestimmten Preis. Das Angebot kann Bedingungen enthalten (Finanzierungsvorbehalt, Besichtigungsergebnis). Bis zur notariellen Beurkundung ist kein Angebot bindend.
Mehr erfahrenKaufnebenkosten
ImmobilienZusätzliche Kosten beim Immobilienkauf neben dem Kaufpreis: Grunderwerbsteuer (3,5-6,5%), Notarkosten (~1,5%), Grundbuchkosten (~0,5%) und ggf. Maklerprovision (3-7%). Insgesamt 10-15% des Kaufpreises.
Mehr erfahrenKaufpreissammlung
ImmobilienDie systematische Erfassung aller notariell beurkundeten Immobilienkaufpreise durch den Gutachterausschuss. Grundlage für Bodenrichtwerte und Vergleichswertermittlung. Nicht öffentlich zugänglich.
Mehr erfahrenKaufvertrag (Immobilienkaufvertrag)
ImmobilienDer notariell beurkundete Vertrag über den Kauf einer Immobilie. Regelt Kaufpreis, Übergabe, Gewährleistung und Lastenfreistellung. Die notarielle Form ist gesetzlich vorgeschrieben.
Mehr erfahrenKernsanierung
ImmobilienVollständige Sanierung bis auf die tragenden Strukturen. Umfasst Elektrik, Sanitär, Heizung, Fenster, Dämmung. Gebäude wird praktisch 'wie neu' — oft steuerlich absetzbar.
Mehr erfahrenKfW-Förderung
ImmobilienZinsgünstige Darlehen und Zuschüsse der Kreditanstalt für Wiederaufbau für energieeffizientes Bauen/Sanieren, Barrierefreiheit und Ersterwerb. Programme wie KfW 261 (Effizienzhaus) oder 124 (Wohneigentum).
Mehr erfahrenKündigungsfrist (Miete)
ImmobilienDie gesetzliche Frist zur Beendigung eines Mietverhältnisses. Mieter: 3 Monate. Vermieter: 3-9 Monate je nach Wohndauer. Nur zum Monatsende möglich.
Mehr erfahrenLast Mile (Logistik)
ImmobilienDie letzte Meile der Lieferung zum Endkunden. Treiber für innerstädtische Logistikflächen. Hohe Nachfrage, wenig Angebot, steigende Mieten.
Mehr erfahrenLeerstand
ImmobilienEine unvermietete Immobilie ohne Einnahmen. Leerstand belastet die Rendite: Mietausfälle plus laufende Kosten. Minimierung von Leerstand durch professionelle Vermarktung und gute Mieterpflege ist entscheidend.
Mehr erfahrenLeibrente
ImmobilienDer Verkauf einer Immobilie gegen lebenslange monatliche Zahlung. Verkäufer behält Wohnrecht. Für Senioren ohne Erben interessant — Kalkulation komplex.
Mehr erfahrenLiegenschaftszinssatz
ImmobilienDer Zinssatz zur Kapitalisierung der Reinerträge im Ertragswertverfahren. Spiegelt die marktübliche Renditeerwartung für einen Immobilientyp wider. Wird vom Gutachterausschuss aus Kaufpreisen abgeleitet.
Mehr erfahrenLogistikimmobilie
ImmobilienImmobilien für Lagerung, Distribution und Logistik. Wichtige Faktoren sind Hallenhöhe, Bodenbelastbarkeit, Andienung und Autobahnanbindung. E-Commerce treibt die Nachfrage nach Last-Mile-Logistik.
Mehr erfahrenMaBV (Makler- und Bauträgerverordnung)
ImmobilienDie Verordnung zum Schutz von Käufern bei Bauträgerverträgen. Regelt Zahlungsplan nach Baufortschritt und Sicherheiten. Käufer zahlt nur für bereits erbrachte Bauleistungen.
Mehr erfahrenMakleralleinauftrag
ImmobilienEin Maklervertrag, bei dem nur ein Makler das Objekt verkaufen darf. Für den Makler attraktiver als einfacher Auftrag, da Provision gesichert. Für Verkäufer: intensivere Vermarktung, aber weniger Konkurrenz.
Mehr erfahrenMaklerprovision
ImmobilienDie Vergütung des Maklers bei erfolgreicher Vermittlung. Seit 2020 gilt bei Kaufverträgen für Wohnimmobilien eine Teilung zwischen Käufer und Verkäufer. Die übliche Provision beträgt 3-3,57% pro Partei. Bei Vermietungen zahlt der Vermieter.
Mehr erfahrenMaklerprovision (Courtage)
ImmobilienDie Vergütung für die Vermittlung einer Immobilie. Seit 2020 gilt für Wohnimmobilien das Bestellerprinzip: Wer bestellt, zahlt. Bei Kauf wird die Provision oft geteilt. Üblich sind 3-7% des Kaufpreises.
Mehr erfahrenMaklervertrag
ImmobilienEin Vertrag zwischen Makler und Auftraggeber über die Vermittlung einer Immobilie. Unterschieden wird zwischen einfachem Auftrag (mehrere Makler), Alleinauftrag und qualifiziertem Alleinauftrag (Exklusivrecht). Der Vertrag regelt Provision, Laufzeit und Pflichten.
Mehr erfahrenMakrolage
ImmobilienDie übergeordnete Lage einer Immobilie: Stadt, Region, Wirtschaftsraum. Faktoren: Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt, Infrastruktur. Bestimmt langfristige Wertentwicklung.
Mehr erfahrenMarktwert
ImmobilienDer geschätzte Preis, zu dem eine Immobilie am freien Markt verkauft werden könnte. Der Marktwert basiert auf Angebot und Nachfrage, vergleichbaren Verkäufen und aktuellen Marktbedingungen. Er entspricht oft dem Verkehrswert.
Mehr erfahrenMehrfamilienhaus (MFH)
ImmobilienEin Wohngebäude mit mehreren separaten Wohneinheiten, typischerweise 3-20 Einheiten. MFH sind beliebte Anlageobjekte mit Mieteinnahmen aus mehreren Quellen. Die Bewertung erfolgt meist im Ertragswertverfahren.
Mehr erfahrenMieterverwaltung
ImmobilienDie Verwaltung aller Mietangelegenheiten: Verträge, Nebenkostenabrechnungen, Kommunikation, Mängelbearbeitung. Automatisierung unterstützt bei Massenkommunikation, Zahlungsüberwachung und Dokumentenablage.
Mehr erfahrenMietkaution
ImmobilienDie Sicherheitsleistung des Mieters bei Einzug. Maximal 3 Nettokaltmieten, kann in 3 Raten gezahlt werden. Muss verzinst angelegt werden.
Mehr erfahrenMietmultiplikator (Kaufpreisfaktor)
ImmobilienDas Verhältnis von Kaufpreis zu Jahresnettokaltmiete. Ein Multiplikator von 20 bedeutet: Kaufpreis = 20 Jahresmieten. Schnelle Kennzahl zur Bewertung von Anlageimmobilien. Je niedriger, desto rentabler.
Mehr erfahrenMietnomaden
ImmobilienMieter, die bewusst keine Miete zahlen und nach Räumung weiterziehen. Verursachen hohe Schäden. Schutz: gründliche Bonitätsprüfung und Mietschuldenfreiheitsbescheinigung.
Mehr erfahrenMietpreisbremse
ImmobilienGesetzliche Regelung in angespannten Wohnungsmärkten: Neuvermietungsmiete max. 10% über ortsüblicher Vergleichsmiete. Gilt nicht für Neubauten und umfassend modernisierte Wohnungen.
Mehr erfahrenMietrendite
ImmobilienDas Verhältnis von Jahresnettomiete zum Kaufpreis. Bruttorendite = Jahreskaltmiete / Kaufpreis. Nettorendite berücksichtigt zusätzlich Kaufnebenkosten und laufende Kosten. Renditen von 3-5% gelten in guten Lagen als attraktiv.
Mehr erfahrenMietspiegel
ImmobilienEine Übersicht ortsüblicher Vergleichsmieten, erstellt von Gemeinden. Einfacher oder qualifizierter Mietspiegel. Grundlage für Mieterhöhungen, Mietpreisbremse und Neuvermietungsmieten.
Mehr erfahrenMikroapartment
ImmobilienKompakte Wohneinheit typischerweise zwischen 15-35 m² mit effizienter Raumnutzung. Zielgruppe sind Studierende, Pendler und Singles in Ballungsräumen. Hohe Quadratmetermietern, aber geringe Gesamtmieten.
Mehr erfahrenMikrolage
ImmobilienDie unmittelbare Umgebung einer Immobilie: Straße, Nachbarn, Infrastruktur. Im Gegensatz zur Makrolage (Stadt, Stadtteil). Die Mikrolage beeinflusst Wohnqualität und Wert erheblich.
Mehr erfahrenMiteigentumsanteil (MEA)
ImmobilienDer Bruchteil am Gemeinschaftseigentum einer WEG, meist nach Wohnfläche berechnet. Bestimmt Stimmrecht und Kostenverteilung. In Teilungserklärung festgelegt.
Mehr erfahrenMixed-Use (Quartier)
ImmobilienStadtquartiere mit Nutzungsmix: Wohnen, Gewerbe, Einzelhandel, Gastronomie. Reduziert Leerstands- und Konjunkturrisiken. Zukunft der Stadtentwicklung.
Mehr erfahrenMöblierte Vermietung
ImmobilienDie Vermietung einer eingerichteten Wohnung, oft befristet. Höhere Mieten möglich, aber mehr Aufwand. Mietpreisbremse gilt eingeschränkt.
Mehr erfahrenModernisierung
ImmobilienBauliche Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnwerts oder der Energieeffizienz. Berechtigt zur Mieterhöhung (max. 8% der Modernisierungskosten auf Jahresmiete). Abgrenzung zur reinen Instandhaltung.
Mehr erfahrenModulbau
ImmobilienVorgefertigte Gebäudemodule, die vor Ort montiert werden. Schneller und günstiger als konventioneller Bau. Für Wohnungen, Kitas, Hotels.
Mehr erfahrenNachverdichtung
ImmobilienDie zusätzliche Bebauung bestehender Siedlungen: Aufstockung, Hinterhofbebauung, Dachausbau. Schafft Wohnraum ohne Flächenverbrauch.
Mehr erfahrenNebenkosten (Betriebskosten)
ImmobilienDie laufenden Kosten einer Immobilie neben der Kaltmiete: Heizung, Wasser, Müll, Hausmeister, Versicherungen. Bei Eigentum Teil des Hausgelds. Die 'zweite Miete' kann erheblich sein.
Mehr erfahrenNettokaltmiete (Grundmiete)
ImmobilienDie reine Miete ohne Nebenkosten und Heizkosten. Grundlage für Mietmultiplikatoren und Renditeberechnungen. Nicht zu verwechseln mit Warmmiete (inkl. aller Nebenkosten).
Mehr erfahrenNeubau
ImmobilienEin neu errichtetes Gebäude, typischerweise bis 5 Jahre nach Fertigstellung. Neubauten bieten moderne Energiestandards, zeitgemäße Grundrisse und geringere Instandhaltungskosten. Oft mit Bauträgerfinanzierung nach MaBV.
Mehr erfahrenNießbrauch
ImmobilienDas umfassende Nutzungsrecht an einer Immobilie inklusive Mieteinnahmen. Oft bei Schenkung an Kinder vereinbart, während Eltern weiter wohnen und Einnahmen haben.
Mehr erfahrenNormalherstellungskosten (NHK)
ImmobilienDurchschnittliche Baukosten pro Quadratmeter für verschiedene Gebäudetypen und Ausstattungsstandards. Veröffentlicht in der NHK-Tabelle der ImmoWertV. Grundlage für die Sachwertermittlung.
Mehr erfahrenNotarkosten
ImmobilienDie Gebühren für die notarielle Beurkundung des Kaufvertrags. Gesetzlich geregelt nach GNotKG. Etwa 1,5% des Kaufpreises inklusive Grundbuchkosten.
Mehr erfahrenNotartermin
ImmobilienDer Termin zur notariellen Beurkundung des Kaufvertrags. Der Notar verliest den Vertrag, erklärt die Rechtsfolgen und beurkundet die Unterschriften. Der Notartermin ist der rechtliche Abschluss des Immobilienkaufs.
Mehr erfahrenNutzfläche
ImmobilienDie Fläche, die für die Nutzung des Gebäudes zur Verfügung steht, inklusive Nebenflächen wie Keller und Dachboden. Größer als die Wohnfläche. Relevant für Gewerbeimmobilien.
Mehr erfahrenObjektakquise
ImmobilienDie Gewinnung neuer Immobilien für den Verkauf oder die Vermietung. Akquise-Methoden umfassen Direktansprache, Online-Marketing, Bewertungstools und Netzwerkarbeit. Automatisierung kann Leads aus Bewertungsanfragen generieren und Eigentümer systematisch nachverfolgen.
Mehr erfahrenObjektunterlagen
ImmobilienAlle relevanten Dokumente zu einer Immobilie: Grundrisse, Wohnflächenberechnung, Energieausweis, Grundbuchauszug, Teilungserklärung, Protokolle. Vollständige Unterlagen beschleunigen den Verkauf und schaffen Vertrauen.
Mehr erfahrenOpen House
ImmobilienEine offene Besichtigung, bei der mehrere Interessenten gleichzeitig die Immobilie besichtigen können. Spart Zeit, erzeugt Wettbewerb unter Käufern und kann den Verkaufsprozess beschleunigen.
Mehr erfahrenOrtsübliche Vergleichsmiete
ImmobilienDie durchschnittliche Miete für vergleichbare Wohnungen in einer Gemeinde. Basis für Mietspiegel und zulässige Mieterhöhungen. Berücksichtigt Lage, Größe, Ausstattung und Baujahr.
Mehr erfahrenPflegeimmobilie
ImmobilienSpezialimmobilie für Seniorenpflege wie Pflegeheime oder betreutes Wohnen. Langfristige Pachtverträge mit Betreibern bieten stabile Erträge. Demografischer Wandel treibt die Nachfrage.
Mehr erfahrenProjektentwicklung
ImmobilienDie Schaffung neuer Immobilienwerte durch Neubau oder Umnutzung. Von der Idee über Planung und Bau bis zur Vermarktung. Hohes Renditepotenzial, hohes Risiko.
Mehr erfahrenQuartiersentwicklung
ImmobilienDie Planung und Realisierung ganzer Stadtquartiere. Koordiniert Infrastruktur, Architektur und Nutzungskonzept. Große Kapitalbindung, lange Laufzeit.
Mehr erfahrenReihenhaus (RH)
ImmobilienEin Haus innerhalb einer Reihe von Häusern mit gemeinsamen Seitenwänden zu den Nachbarn. Reihenhäuser sind oft preisgünstiger als freistehende Häuser und bieten dennoch Garten und separate Eingänge. Unterscheidung zwischen Reihenmittelhaus und Reihenendhaus.
Mehr erfahrenReinertrag
ImmobilienDer Rohertrag abzüglich der Bewirtschaftungskosten (Verwaltung, Instandhaltung, Mietausfallwagnis). Der Reinertrag wird im Ertragswertverfahren kapitalisiert, um den Gebäudeertragswert zu ermitteln.
Mehr erfahrenRenditeimmobilie
ImmobilienEine Immobilie, die primär zur Erzielung von Mietrendite erworben wird. Oft Mehrfamilienhäuser oder Gewerbeeinheiten. Rendite vor Eigennutzung.
Mehr erfahrenReservierung
ImmobilienDie vorläufige Sicherung einer Immobilie für einen Interessenten. Reservierungen sind rechtlich meist unverbindlich, signalisieren aber ernsthaftes Interesse. Gegen Reservierungsgebühr kann eine kurze exklusive Phase vereinbart werden.
Mehr erfahrenRestnutzungsdauer
ImmobilienDie verbleibende wirtschaftliche Nutzungsdauer eines Gebäudes. Abhängig von Alter, Bauweise, Zustand und durchgeführten Modernisierungen. Beeinflusst Sachwert und Ertragswert erheblich.
Mehr erfahrenRevitalisierung
ImmobilienDie Wiederbelebung einer Immobilie durch umfassende Modernisierung oder Umnutzung. Z.B. Büro zu Wohnen, Fabrik zu Loft. Stadtbildprägend.
Mehr erfahrenRohertrag
ImmobilienDie jährlichen Mieteinnahmen einer Immobilie vor Abzug von Bewirtschaftungskosten. Grundlage für die Ertragswertermittlung. Bei Leerstand wird die marktübliche Miete angesetzt.
Mehr erfahrenSachverständiger (Immobiliengutachter)
ImmobilienEin Experte für die Bewertung von Immobilien. Kann öffentlich bestellt und vereidigt (ö.b.u.v.), zertifiziert (DIN EN ISO 17024) oder frei tätig sein. Erstellt Verkehrswertgutachten und berät bei Immobilientransaktionen.
Mehr erfahrenSachwertverfahren
ImmobilienEin Bewertungsverfahren basierend auf den Herstellungskosten eines Gebäudes. Der Sachwert ergibt sich aus Bodenwert plus Gebäudesachwert abzüglich Alterswertminderung. Anwendung bei Eigennutzung oder fehlenden Vergleichsdaten.
Mehr erfahrenSanierung
ImmobilienDie umfassende Modernisierung und Instandsetzung eines Gebäudes. Kann energetische Sanierung, Badsanierung, Fassadensanierung umfassen. Erhöht Wert, Komfort und Energieeffizienz.
Mehr erfahrenSchenkung (Immobilie)
ImmobilienDie lebzeitige Übertragung einer Immobilie. Gleiche Freibeträge wie bei Erbschaft, aber alle 10 Jahre erneut nutzbar. Nießbrauch/Wohnrecht häufig vereinbart.
Mehr erfahrenSerielles Bauen
ImmobilienStandardisierte Gebäudeentwürfe für Mehrfachverwendung. Reduziert Planungs- und Baukosten. Staatlich gefördert zur Beschleunigung von Wohnungsbau.
Mehr erfahrenServiced Apartment
ImmobilienMöbliertes Apartment mit Hotelservices (Reinigung, Wäsche). Für Geschäftsreisende und Relocation. Zwischen Hotel und Mietwohnung positioniert.
Mehr erfahrenSondereigentum
ImmobilienDer Teil einer Eigentumswohnung, der im alleinigen Eigentum des Wohnungseigentümers steht. Umfasst Wohnräume, nichtragende Wände und Bodenbeläge. Der Eigentümer kann frei über sein Sondereigentum verfügen.
Mehr erfahrenSondertilgung
ImmobilienAußerplanmäßige Tilgungszahlung zur schnelleren Entschuldung. Viele Darlehensverträge erlauben 5-10% Sondertilgung pro Jahr ohne Vorfälligkeitsentschädigung. Reduziert Zinskosten und Restschuld.
Mehr erfahrenSonderumlage
ImmobilienEine außerplanmäßige Zahlung der Wohnungseigentümer für ungeplante Ausgaben, wenn die Instandhaltungsrücklage nicht ausreicht. Wird von der Eigentümerversammlung beschlossen. Risiko beim Wohnungskauf.
Mehr erfahrenSozialer Wohnungsbau
ImmobilienGeförderte Mietwohnungen mit Belegungs- und Mietpreisbindung. Staatliche Förderung gegen Auflagen. Bindungsdauer meist 15-30 Jahre.
Mehr erfahrenSozialimmobilie
ImmobilienImmobilien für soziale Nutzung: Pflege, Kitas, Schulen, sozialer Wohnungsbau. Stabile Cashflows, oft öffentliche Mieter. ESG-konform.
Mehr erfahrenStaffelmiete
ImmobilienEine im Mietvertrag vereinbarte Mieterhöhung zu festgelegten Zeitpunkten. Während der Staffelung keine weitere Erhöhung möglich. Planungssicherheit für beide Seiten.
Mehr erfahrenStudentenapartment
ImmobilienKleine Wohneinheiten nahe Universitäten, oft möbliert mit All-inclusive-Miete. Zielgruppe: Studenten und Auszubildende. Stabile Nachfrage.
Mehr erfahrenTeilungserklärung
ImmobilienDas Dokument, das ein Gebäude in Wohnungseigentum aufteilt. Die Teilungserklärung definiert Sonder- und Gemeinschaftseigentum, Stimmrechte, Kostenverteilung. Bei Eigentumswohnungen ist sie zentral für Rechte und Pflichten.
Mehr erfahrenTeilungsversteigerung
ImmobilienDie Versteigerung einer Immobilie zur Aufhebung einer Gemeinschaft (Erbe, Scheidung). Jeder Miteigentümer kann sie beantragen. Oft letzte Option bei Streit.
Mehr erfahrenTilgung
ImmobilienDie regelmäßige Rückzahlung des Darlehens. Bei Annuitätendarlehen bleibt die Rate konstant, aber der Tilgungsanteil steigt. Höhere Anfangstilgung = schnellere Entschuldung und geringere Gesamtzinsen.
Mehr erfahrenTriple-Net-Miete
ImmobilienDer Mieter trägt alle Nebenkosten plus Instandhaltung plus Versicherung. Üblich bei Gewerbeimmobilien. Vermieter erhält 'reinen' Ertrag.
Mehr erfahrenÜbergabeprotokoll
ImmobilienDie schriftliche Dokumentation des Zustands bei Ein- und Auszug. Wichtig für Kautionsrückgabe. Zählerstände, Mängel und Schlüssel erfassen.
Mehr erfahrenUmkehrhypothek
ImmobilienEin Kredit gegen die Immobilie, der erst nach Tod oder Auszug fällig wird. Ermöglicht Liquidität im Alter bei Wohnrecht. In Deutschland noch wenig verbreitet.
Mehr erfahrenUmnutzung
ImmobilienDer Wechsel der Gebäudenutzung: Büro zu Wohnen, Einzelhandel zu Gastronomie. Erfordert oft Baugenehmigung und Umbau. Post-Corona-Trend.
Mehr erfahrenUmsatzmiete
ImmobilienEine Miete, die vom Umsatz des Mieters abhängt. Üblich im Einzelhandel: Grundmiete plus Umsatzbeteiligung. Risikoteilung zwischen Vermieter und Mieter.
Mehr erfahrenVergleichswertverfahren
ImmobilienEin Bewertungsverfahren basierend auf realisierten Kaufpreisen vergleichbarer Objekte. Das Vergleichswertverfahren liefert die marktnaheste Bewertung bei ausreichend Vergleichsdaten — ideal für Eigentumswohnungen in aktiven Märkten.
Mehr erfahrenVerkehrswert
ImmobilienDer Preis, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr bei einem Verkauf erzielt werden kann. Der Verkehrswert wird durch Gutachter nach standardisierten Verfahren (ImmoWertV) ermittelt und ist relevant für Erbschaften, Scheidungen und Finanzierungen.
Mehr erfahrenVersteigerungskatalog
ImmobilienDie Übersicht aller anstehenden Zwangsversteigerungen am Amtsgericht. Enthält Verkehrswertgutachten, Grundbuchdaten und Termine. Online einsehbar.
Mehr erfahrenVirtuelle Besichtigung
ImmobilienEine digitale Begehung einer Immobilie über 360°-Fotos, Videos oder 3D-Modelle. Virtuelle Besichtigungen filtern unpassende Interessenten vor und sparen Zeit. Besonders wertvoll für Fernkäufer oder erste Vorauswahl.
Mehr erfahrenVirtueller Rundgang (360°-Tour)
ImmobilienEine interaktive Online-Besichtigung einer Immobilie mit 360°-Panoramafotos. Interessenten können sich virtuell durch alle Räume bewegen. Reduziert Besichtigungstourismus und qualifiziert Leads vor.
Mehr erfahrenVorfälligkeitsentschädigung
ImmobilienDie Entschädigung an die Bank bei vorzeitiger Rückzahlung eines Darlehens. Kompensiert entgangene Zinsen. Bei Verkauf der Immobilie oder nach 10 Jahren Laufzeit kann sie entfallen.
Mehr erfahrenVorkaufsrecht
ImmobilienDas Recht, bei Verkauf einer Immobilie zu gleichen Bedingungen einzutreten. Kann gesetzlich (Gemeinde), vertraglich (z.B. Mieter) oder dinglich (Grundbuch) bestehen.
Mehr erfahrenWBS (Wohnberechtigungsschein)
ImmobilienDie Bescheinigung zur Berechtigung für Sozialwohnungen. Einkommensgrenzen variieren nach Bundesland. Voraussetzung für geförderte Wohnungen.
Mehr erfahrenWEG (Wohnungseigentumsgesetz)
ImmobilienDas Gesetz zur Regelung des Wohnungseigentums. Definiert Sondereigentum, Gemeinschaftseigentum, Eigentümerversammlung und Hausverwaltung. Grundlage für alle Eigentumswohnungen und Teileigentumsrechte.
Mehr erfahrenWegerecht
ImmobilienDas im Grundbuch eingetragene Recht, über ein fremdes Grundstück zu gehen oder zu fahren. Bei Hinterliegergrundstücken üblich. Wertet das dienende Grundstück ab.
Mehr erfahrenWertgutachten (Verkehrswertgutachten)
ImmobilienEin schriftliches Gutachten zur Ermittlung des Verkehrswerts einer Immobilie. Wird von zertifizierten Sachverständigen erstellt. Erforderlich für Gerichte, Erbauseinandersetzungen, Scheidungen und Finanzierungen.
Mehr erfahrenWohnfläche
ImmobilienDie nach Wohnflächenverordnung berechnete Fläche einer Wohnung. Terrassen/Balkone zu 25-50%, Räume unter Dachschrägen anteilig. Wichtig für Miete, Kaufpreis und Vergleichbarkeit.
Mehr erfahrenWohnrecht
ImmobilienDas lebenslange Recht, eine Immobilie zu bewohnen. Kann im Grundbuch eingetragen werden. Mindert den Verkehrswert erheblich — bei Kauf beachten!
Mehr erfahrenZeitmietvertrag
ImmobilienEin befristeter Mietvertrag mit festem Enddatum. Nur bei Befristungsgrund zulässig (Eigenbedarf, Sanierung, Dienstwohnung). Kein Kündigungsschutz.
Mehr erfahrenZinsbindung
ImmobilienDer Zeitraum, für den der Zinssatz eines Darlehens festgeschrieben ist. Üblich sind 5-30 Jahre. Längere Zinsbindung bietet Planungssicherheit, ist aber oft teurer. Nach Ablauf: Anschlussfinanzierung.
Mehr erfahrenZinshaus
ImmobilienEin Mehrfamilienhaus als Kapitalanlage. Historischer Begriff, heute synonym mit Renditeimmobilie. Typisch in Wien und deutschen Großstädten.
Mehr erfahrenZwangsversteigerung
ImmobilienDer gerichtliche Verkauf einer Immobilie zur Befriedigung von Gläubigern. Oft unter Marktwert, aber Risiken: keine Besichtigung, bestehende Mieter, versteckte Mängel.
Mehr erfahrenBegriff nicht gefunden?
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